Sicherlich gab es in den letzten Jahren viele deutliche Verbesserungen in der Plattenbearbeitung.
Der letzte große Wurf war aber eigentlich die Entwicklung der CNC-Maschine. Man hat das Bohren, Formatieren und Nuten auf eine Maschine gezogen und sich dadurch auch viel Handlingszeit erspart.

Der konsequente Schritt wäre nun auch den Plattenzuschnitt in diese Maschine zu integrieren.
Versuche, dies mit Hilfe einer Nesting Maschine zu lösen sind im Ganzen gesehen eher halbherzig zu betrachten, da man zwar den Zuschnitt mit auf die Maschine verlegt, allerdings das horizontale Bohren trotzdem in einem separaten manuellen Arbeitsgang zu erledigen hat.

Der Schreinertraum integriert alles in einer Anlage und verschafft somit dem Schreiner die Erfüllung eines absoluten Traumes – Daher auch der Name Schreinertraum.

Das lässt sich mit einem Wort sagen:
Facharbeitermangellösungs-Lieferzeit-und-Kostenreduzierungs-und-Lebensqualität-bring-Maschine.
Grundsätzlich gesehen eigentlich jedem Betrieb, der zu 80% in der Plattenbearbeitung tätig ist.
Wenn ein Betrieb jetzt noch unter Platz-, Personal-, Zeit- und Margenmangel leidet, dann wird diese Lösung richtig interessant.
Vielleicht gerade erst recht, denn hier muss der Chef selbst noch in der Produktion Hand anlegen.
Mit dem Schreinertraum kann das Aufteilen, Bohren und Nuten parallel zur Büroarbeit und zum Kundengespräch sehr mannarm erfolgen.

Sicherlich gibt es aber untere Grenzen an Teilen pro Jahr, bei welchen sich diese Maschine erst rechnet.

Generell ist es keine Frage der Betriebsgröße, sondern der Innovationskraft des Unternehmens.
Denn auch für Industriebetriebe kann diese Art der Fertigung sehr interessant werden.
Das horizontale Bohren in einer großen Platte in die zuvor eine sogenannte Tasche ausgefräst wird: Dieses Verfahren ist patentiert.
Sicherlich kommt es immer auf den Schnittplan an. Die Praxis hat allerdings gezeigt, dass der Verschnitt im Normalfall kaum größer ist.

Eigentlich ganz logisch: Bei der herkömmlichen Fertigung bleibt das Reststück an der Längs- und an der Querseite der Halbformatplatte übrig.
Wir nutzen diesen Verschnitt und verschachteln ihn in die Mitte der Platte, um ihn für die Ausfräsungen der Horizontalbohrungen zu nutzen.

Als Nutzer programmieren Sie die Teile nicht anders als bei einer herkömmlichen CNC Maschine.
Dies kann entweder mit Hilfe eines Korpusgenerators, eines beliebigen Softwarehauses oder als Programmierung von Einzelteilen im SCM Maestro Programmiersystem erfolgen – nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass damit die „Zuschnittliste“ generiert ist.

Diese Daten werden anschließend im MultiCenter-Studio softwaretechnisch verarbeitet. Dieses Modul generiert Verschachtelungspläne inklusive der Ausfräsungen, um die horizontalen Bohrungen ausführen zu können.

Reststücke, die im Normalfall an der Längs- und Querseite anfallen, werden nach innen verschachtelt und für diese Ausfräsungen genutzt.

Grundsätzlich kann jede Flachbettmaschine der Firma SCM oder Morbidelli mit dieser Innovation ausgestattet werden.
Voraussetzung ist eine 4. Achse, um das Winkelaggregat für das horizontale Bohren einsetzen zu können.

Vorzugsweise wird jedoch die Portalmaschine „Pratix S“ empfohlen. Diese 4-Achs Maschine hat den besonderen Charme, rundum begehbar zu sein, sodass weder Lichtschranken, noch Trittmatten zum Einsatz kommen. Diese einmalige Zugänglichkeit spart nicht nur enorm Platz, sondern vereinfacht auch zum Beispiel das Entnehmen von dünnen Beschichtungen nach der Bearbeitung.

Selbstverständlich kann für diese revolutionäre Fertigungsart auch ein Modell mit 5-Achs-Technik ausgewählt werden.

Halbformat (oder größere Platte je nach Maschinentyp) auflegen – Verschachtelungsprogramm wählen und Start drücken.
Das Ettiketieren der Einzelteile, das horizontale Bohren, das Ausfräsen der Taschen und das vertikale Bohren sowie das Auftrennen der Fertigteile erfolgt von allein, durch die Maschine.

Je nach Ausstattung der Maschine entnimmt man nun entweder die Teile vom Tisch oder lässt sich diese mit Hilfe eines Schiebers entgegenbringen bzw. auf ein Abnahmeband transportieren.

Kurz gesagt: In der Einfachheit.

Platte auf die Maschine legen, Programm auswählen, Start drücken, Frühstücken gehen, zurückkommen und bekanten.

Die einfachste Möglichkeit ist, eine Emailbestellung abzuschicken – doch Spaß beiseite.

Wir empfehlen grundsätzlich sich nochmals bewusst zu werden, mit welchen Herausforderungen man Tag täglich kämpft.
Die Geschichten von Horst und Alex verdeutlichen dies am bildlichsten.

Anschließend sollte man sich der Frage stellen, ob man in seinem Leben etwas verändern möchte und wenn ja, was.
An dieser Stelle kommen eventuell wir ins Spiel. Gerne beraten wir sie individuell über diese neueste Innovation.